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	<title>Karl-Friedrich-Schinkel-Ring Archive &#8211; Deutscher Preis für Denkmalschutz</title>
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	<description>Die höchste Auszeichnung Deutschlands auf dem Gebiet der Denkmalpflege</description>
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	<title>Karl-Friedrich-Schinkel-Ring Archive &#8211; Deutscher Preis für Denkmalschutz</title>
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		<title>Prof. Dr. phil. Dipl.-Ing. Jörg Haspel</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 12:32:57 +0000</pubDate>
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		<title>Eva Löber</title>
		<link>https://www.deutscher-preis-denkmalschutz.de/auszeichnung/eva-loeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designbureau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2021 09:42:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>1988, in der wirtschaftlich ausgezehrten DDR, waren historische Stadtzentren und ‑quartiere gefährdet, durch fortschreitenden Verfall verloren zu gehen. Trotz dieser verzagten Situation machten sich junge Idealisten und Idealistinnen auf den Weg. Sie wollten bleiben, das Land verändern, Umweltschutz und Stadterneuerung ermöglichen. Auch in der Lutherstadt Wittenberg bildete sich eine Gruppe. Während dort die Reformationsstätten in&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>1988, in der wirtschaftlich ausgezehrten DDR, waren historische Stadtzentren und ‑quartiere gefährdet, durch fortschreitenden Verfall verloren zu gehen. Trotz dieser verzagten Situation machten sich junge Idealisten und Idealistinnen auf den Weg. Sie wollten bleiben, das Land verändern, Umweltschutz und Stadterneuerung ermöglichen. Auch in der Lutherstadt Wittenberg bildete sich eine Gruppe. Während dort die Reformationsstätten in einem akzeptablen Zustand waren, waren insbesondere zwei frühneuzeitliche Baukomplexe gefährdet: Die beiden Wohn‑, Werkstatt- und Geschäftshöfe der Cranach-Dynastie. Das Foto eines Transparentes mit dem Motto „Wo Häuser verkommen, da verkommen auch Menschen“ aus einem Cranach-Hof ging 1990 durch die Medien der sich wiedervereinigenden Bundesrepublik. Die ZEIT vom 24.11.1989 berichtet auch von Eva Löber und anderen, die Ideen zur Instandsetzung und Nutzung der Cranach-Höfe entwickelt hatten und nun um Spenden für die kaputten Dächer baten. Kultur und Kunst sollten in den Gebäuden Raum bekommen, um die Gesellschaft zu verändern.<br>
Heute sind beide Cranach-Höfe solche Dritten Orte, in denen Kultur und kulturelle Bildung, Kunst, Wissenschaft und Gastfreundschaft einen festen Platz haben. Einheimische und Gäste können zwei nach allen Regeln der Denkmalpflege instandgesetzte Denkmale bewundern und benutzen.<br>
Beim Verwirklichen der 1988 utopisch erscheinenden Ziele haben über Jahrzehnte städtische Verantwortungsträger, das Land Sachsen-Anhalt, der Bund und viele andere Fördernde mitgewirkt. Der tägliche Betrieb dieses Dritten Ortes gelingt, weil nach wie vor sich viele Frauen und Männer aus Wittenberg hier ehrenamtlich engagieren.<br>
Um ein so großes Denkmalpflege‑, Kultur- und Bürgerprojekt über Jahrzehnte und alle Hürden am Laufen zu halten, braucht es besondere Energie und Zuversicht, Mut und Frustrationstoleranz und: eine denkmalpflegerische Haltung. Damit gelang es Eva Löber, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung, über 30 Jahre die Utopie von 1988 zu realisieren. Für dieses Lebenswerk wird ihr der Schinkelring verliehen.</p>
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		<title>Dipl. Ing. Winfried Brenne</title>
		<link>https://www.deutscher-preis-denkmalschutz.de/auszeichnung/dipl-ing-winfried-brenne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[designbureau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Oct 2021 12:41:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor über 40 Jahren begann Winfried Brenne zusammen mit anderen Pionieren seine Arbeit für die Denkmale der Moderne. Heute ist er ein europaweit gefragter und anerkannter Spezialist für Denkmalkunde, Bauforschung, Restaurierungsethik, behutsame Reparatur und denkmalgerechte Ertüchtigung der Architektur der Zwischen- und Nachkriegszeit. Ging es anfangs um die Anerkennung der in die Jahre gekommenen Berliner Siedlungen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor über 40 Jahren begann Winfried Brenne zusammen mit anderen Pionieren seine Arbeit für die Denkmale der Moderne. Heute ist er ein europaweit gefragter und anerkannter Spezialist für Denkmalkunde, Bauforschung, Restaurierungsethik, behutsame Reparatur und denkmalgerechte Ertüchtigung der Architektur der Zwischen- und Nachkriegszeit. Ging es anfangs um die Anerkennung der in die Jahre gekommenen Berliner Siedlungen von Bruno Taut als denkmalwürdige Anlagen, so kam bald die Suche nach denkmalgerechten Instandsetzungs- und Modernisierungsstrategien hinzu. Die Auswahl der von Brenne und seinem Team bearbeiteten Objekte ist zugleich eine Bestenliste der Architektur der 1910er bis 1960er Jahre in Deutschland, darunter die Welterbestätten des Bauhauses in Weimar, Dessau und Bernau sowie der Siedlungen in Berlin, das Scharoun-Theater in Wolfsburg oder die Berliner Akademie der Künste am Hanseatenweg,</p>
<p>Brennes Arbeitsweise war und ist integrierend und extrem tiefgründig, strukturiert und diszipliniert. Die stets erfindungsreiche Entwicklung funktionaler und nachhaltiger Reparaturlösungen zeigt ein hohes Ethos im Umgang mit den Ideen und der Substanz der Moderne.</p>
<p>Der Deutsche Preis für Denkmalschutz ist angemessen, weil Winfried Brenne neben seiner beruflichen Arbeit national und international stets ein umfängliches ehrenamtliches Engagement in der Denkmalvermittlung leistet. Er teilt langjähriges Wissen und neue Erkenntnisse uneigennützig und mit Freude an den Denkmalwerten mit Denkmalbehörden, ehrenamtlichen Initiativen und engagierten Denkmaleigentümern. Zum Schutz der Moderne engagiert er sich in Fachorganisationen. Somit hat Winfried Brennes Lebenswerk für das bauliche Erbe des 20. Jahrhunderts den Karl Friedrich Schinkel-Ring verdient.</p>
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